Lexikon

Setup
Definition:

Mit "Setup" wird der komplette Aufbau einer Instrumentalanlage bezeichnet. Dieser kann z. B. aus Gitarren, Amps, Cabinets, Effektgeräten, Mischpult, Fußschalter, Stimmgerät, Mikrofon u.v.a.m. etc. bestehen.

In der Natur der Sache liegt, dass ein großes Setup viele technische Möglichkeiten und eine deutlich höhere Flexibilität als vergleichbare Kompaktgeräte bietet. In jedem Fall steigen mit jedem weiteren Gerät die Kosten für das Setup, es können sich leichter Bedienfehler, Probleme mit Kabelverbindungen, Dynamikverluste etc. einschleichen - und der Transport wird natürlich ebenfalls aufwändiger.

Es ist also genau zu überlegen, welche Komponenten in einem Setup wirklich sinnvoll sind - und ob sie in der Praxis auch wirklich genutzt werden. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die Klangqualität im Ergebnis stets nur gut sein kann, wie die des "schlechtesten" signalführenden Gerätes im Setup. Bei der E-Gitarre wird von vielen Musikern der Einfluß des Verstärkers auf den Klang tendenziell unterschätzt, der der Gitarre hingegen überbewertet - was natürlich nicht bedeuten soll, dass die Gitarre keinen wesentlichen Einfluß auf den Sound hätte.

Gerade bei professionellen Musikern stellt sich oftmals, nach jahrelangen Erfahrungen mit verschiedensten Setups heraus, dass eine Gitarre mit einem guten Röhrenverstärker ohne weiteren Schnickschnack einfach den besten Sound macht! Weil sich der "Kampf" mit einem "ehrlichen" Grundsound (der völlig ohne Effekte auskommt und bei dem man einfach alles, auch jeden Spielfehler und jedes Griffbrettgeräusch hört...) durchaus lohnt.

Die Reissues der legendären Marshall Vintage Amps, wie z. B. der 1959SLP, 1959HW, 1974X und 2061X sind für solche Anwender genau das Richtige!

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