Lexikon

Damping
Definition:

Der Begriff Dämpfung wird in der Endstufentechnik benutzt, um die Wechselwirkung zwischen Endstufe und Lautsprechern zu beschreiben.

Bei der negativen Rückkopplung (auch Gegenkopplung oder negative Feedback-Schleife genannt) handelt es sich um einen Regelkreis mit selbstminderndem Effekt. In Verstärkern wird mit großer Gegenkopplung eine Linearisierung der Transistor- oder Röhren-Kennlinie erreicht, woraus verringerte Signalverzerrungen resultieren. Die starke Dämpfung hat aber auch zur Folge, dass der Lautsprecher in hohem Maße dem Signalverlauf der Endstufe folgt - ein Anspruch, der an PA-Systeme und HiFi- Anlagen gestellt wird.

Wenn hingegen ein größeres Maß an Endstufenverzerrung gewünscht ist, kann die Gegenkopplung kleiner ausgelegt werden. Der Klang wird dadurch weicher und etwas weniger straff. Eine solche weiche Dämpfung, wie sie fast alle klassischen Röhrenverstärker aufweisen, ermöglicht ein freieres Durchschwingen der Speaker, und ist besonders für Vintage-Sounds typisch.

Marshalls FDD-Technik ahmt die Effekte in der Gegenkopplung von Röhrenverstärkern vortrefflich nach, mittels dieser einzigartigen Schaltung wird die Dämpfung der Endstufe frequenzabhängig verändert.

Decay
Definition:

Unter Sustain versteht man die Länge eines ausklingenden Tons. Verebbt der Ton nach dem Anschlagen schnell, hat das Instrument ein kurzes Sustain; klingt ein Ton über einen größeren Zeitraum aus, spricht man von langem Sustain.

Das Sustain ist vom Instrument abhängig. Ein Banjo hat aufgrund der Fellkonstruktion ein extrem kurzes Sustain im Vergleich zu einer Gitarre. Bei letzterer wird eingeleimten Hälsen allgemein ein längeres Sustain zugesprochen. Auch ein Verstärker trägt in großem Maße zu langem Sustain bei. Komprimierte Sounds und verzerrte Klänge halten den Ton stabiler, mit gezielt eingesetzten Rückkopplungen (Feedback) lässt sich das Sustain nach Belieben verlängern.

Der Begriff „Sustain“ ist nicht zu verwechseln mit Nachhall oder Abklingen (engl. Decay), da beim Sustain der ausklingende Ton vom Instrument selbst hergestellt wird. Beim Nachhall (Decay) findet eine Reflexion des Schalls statt, die sich unabhängig vom Eigenklang des Instruments verhält.

Deckenresonanz
Definition:

Der Sound von akustischen Gitarren wird besonders durch das Schwingungsverhalten der Decke bestimmt. Unabhängig vom Konstruktionsprinzip hat jede Gitarre eine Grundfrequenz, die besonders betont wird - ein Effekt, der von der Resonanzfrequenz der Decke herrührt.

Beim Verstärken einer akustischen Gitarre ist die Deckenresonanz neben der Resonanzfrequenz des Tonabnehmers ein kritischer Faktor, was das Entstehen von Rückkopplungen angeht. Rückkopplungen lassen sich sehr gut mit einem Notchfilter oder einer Phasenschaltung in den Griff bekommen. Beim Marshall AS100D gibt es zwei Notchfilter, einen für die Deckenresonanz, der zweite dient der Kontrolle der Piezokopplung.

Deep
Definition:

Der Deep-Schalter gibt dem Ton einen sonoren Charakter und zielt auf das tieffrequente Wiedergabeverhalten der Lautsprecher ab, er wirkt auf die Gegenkopplung der Endstufe. Die Wirkungsweise des Schalters ist stark von den verwendeten Lautsprechern abhängig. Bei kleinen Lautstärken kann der untere Frequenzbereich gefüllt werden, bei höheren Lautstärken ergibt sich ein fettes, aber immer kontrollierbares Grummeln für den Grundsound.

Delay
Definition:

Mit Delay (engl. Verzögerung) wird der Echo-Effekt bezeichnet. Dabei wird das Originalsignal mit einstellbarer Verzögerungszeit wiederholt. Die Verzögerungszeit kann bis zu mehreren Sekunden betragen.

Der Effekt gibt der Gitarre mehr Fülle und schönt dabei ein wenig die gespielten Singlenotes. Gerade bei Leadsounds gehört das Delay zu den beliebtesten Gitarreneffekten.
Hier ein kurzer Überblick zu Delay-Varianten bei Marshall:

Hifi-Delay:

Besonders stabiles Echo mit glasklarer Reproduktion des Input-Signals.

Analogue Delay:

Die Echos werden von Filtern geformt und erzeugen dabei feinzeichnende Obertöne, ganz in Stil der alten Analogdelays.

Tape Echo:

Der schmalen Bandbreite und dem leisen Summen eines alten Bandechos entspringt dieser Delay-Sound. Ein zufällig mal auftretendes Motorgeräusch oder leichtes Flattern verleihen den dunkel gefärbten Delays eine warme, authentische Retronote.

Multi Tap-Delay:

Pulsierende Echoimpulse mit eigenem Charakter erzeugen sanfte Rhythmusgitarrensounds.

Reverse Delay:

Das umgekehrte Echo trägt ganz klar eine psychedelische Note. Vorsicht: Suchtgefahr!

Mod Filter-Delay:

Synchron zur Delayzeit fegt ein modulierender Filter durch das Klangspektrum und bringt dabei Bewegung und Tiefe in die Echos.

Detail
Definition:

Bei einer Kaskadenschaltung wird eine elektrische Baugruppe mehrfach hintereinander angeordnet (kaskadiert), um eine höhere Wirkung zu erzielen. In Gitarrenamps werden oftmals mehrere Gainstufen hintereinandergeschaltet, um noch mehr Verzerrung zu erreichen.

Bei der Vintage Modern-Serie sind die beiden Gainregler „Body“ und „Detail“  auf diese Art verschaltet, sie arbeiten darüber hinaus auch frequenzspezifisch. Der Body-Regler bedient die tieferen Grundsound-Frequenzen, der Detail-Regler beeinflußt die Verzerrung der höheren Frequenzbereiche und damit auch das Obertonspektrum.

Bei einer Kaskadenschaltung ist das Gesamtergebnis von den Eigenschaften aller Komponenten abhängig. Bei der oben erwähnten Schaltungsvariante ist kein Signal hörbar, wenn einer der beiden Regler abgedreht ist. Interessant sind natürlich die vielfältigen Möglichkeiten kaskadierter Gainregler im Mischbetrieb, weil sie ein großes Grundsoundspektrum ermöglichen.

DFX
Definition:

„FX“ ist eine gängige Abkürzung für das englische Wort „effects“ (Effekte). Mit „DFX“ sind Digitaleffekte gemeint.

Einige gängige Effekttypen sind Reverb, Chorus, Delay, Flanger, Phaser, Kompressor, Wahwah. Diese grundlegenden Effekttypen gibt es in zahlreichen Abwandlungen, teilweise auch in stereo ausgeführt.

Komprimierende Effekte werden meist vor den Verstärker geschaltet, modulierende und zeitverzögernde Effekte werden vorzugsweise im Effektweg des Amps betrieben. Viele Verstärker sind heute bereits mit einer eigenen Effektsektion ausgestattet.

Ein wichtiger Grundsatz bei der Verwendung von Effektgeräten: Qualität schlägt Quantität! Es besteht die Tendenz, dass man sich an ihnen „überhören“ kann, gerade bei extremen Einstellungen und starken Klangveränderungen. Gitarreneffekte guter Qualität zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei häufigem Einsatz noch Spaß machen und für das Ohr frisch klingen. Der saubere Frequenzgang eines einzelnen Effekts über die gesamte Bandbreite ist mehr wert als jeder zusätzliche Effekt.

DFX-Mix
Definition:

Der Regler „FX-Mix“ bestimmt den Effektanteil im Einschleifweg des Amps. Beim Aufdrehen im Uhrzeigersinn wird der Effektanteil erhöht, von „dry“ (kein Effektanteil) bis „wet“ (voller Effektanteil). Am besten ist es, den Effektanteil am externen Effektgerät auf das Maximum („wet“) einzustellen und den eigentlichen Effektanteil über „FX-Mix“ am Amp individuell zu regeln.

Sind die Effekte digital ausgelegt, wird der Regler oftmals als „DFX-Mix“ bezeichnet.

DI-Box
Definition:

Mittels einer DI-Box lassen sich Instrumente mit niedrigem Ausgangspegel, z.B. Gitarre oder Bass, direkt an den Mikrofoneingang eines Mischpults anschließen.

Man unterscheidet zwischen passiven DI-Boxen (mit Übertrager), wo mittels galvanischer Trennung Brummschleifen vermieden werden, und aktiven DI-Boxen, die das Signal elektronisch aufbereiten. Seltener sind Kombinationen beider Systeme.

Einige DI-Boxen bieten eine spezielle Filterung (Speaker Emulation), die den Klangcharakter eines Lautsprechers nachempfindet.

DI-Out
Definition:

Mit „DI“ oder „DI-Out“ (Abkürzung für „Direct Output“) wird ein Ausgang bezeichnet, der einen direkten Anschluss an ein Mischpult oder andere Geräte bereitstellt, die für eine lineare Signalübertragung ausgelegt sind.

Da reguläre Line-Signale eines Gitarrenverstärkers nicht mehr authentisch, sondern eher kratzig klingen, wenn sie an ein solches Gerät angeschlossen werden, sind zusätzliche Schaltungen nötig, um den typischen Gitarrensound zu übertragen.

Der Direct Out stellt eine praktische Alternative zur Mikrofonabnahme dar, denn es braucht nicht mehr auf die Mikrofonpositionierung, Übersprechen von anderen Instrumenten etc. geachtet werden.

Es gibt verschiedene Qualitäten von Direct Outputs, erst mit Hilfe von aufwändigen Filterschaltungen kann der Sound mit einem abgenommenen, also mikrofonierten Amp wirklich mithalten.

DI-Output
Definition:

Mit „DI“ oder „DI-Out“ (Abkürzung für „Direct Output“) wird ein Ausgang bezeichnet, der einen direkten Anschluss an ein Mischpult oder andere Geräte bereitstellt, die für eine lineare Signalübertragung ausgelegt sind.

Da reguläre Line-Signale eines Gitarrenverstärkers nicht mehr authentisch, sondern eher kratzig klingen, wenn sie an ein solches Gerät angeschlossen werden, sind zusätzliche Schaltungen nötig, um den typischen Gitarrensound zu übertragen.

Der Direct Out stellt eine praktische Alternative zur Mikrofonabnahme dar, denn es braucht nicht mehr auf die Mikrofonpositionierung, Übersprechen von anderen Instrumenten etc. geachtet werden.

Es gibt verschiedene Qualitäten von Direct Outputs, erst mit Hilfe von aufwändigen Filterschaltungen kann der Sound mit einem abgenommenen, also mikrofonierten Amp wirklich mithalten.

Digitalhall
Definition:

Dieser Effekt fügt dem Signal einen räumlichen Klang hinzu. Der Hall-Effekt wird auf verschiedenste Weise erzeugt, z.B. mit Hallplatte, Hallspirale, als Raumhall oder Digitalhall - für Gitarrenverstärker sind dazu Hallspiralen und digitale Reverbs üblich. Der Reverb Regler verändert dabei den Effektanteil - also das Mischungsverhältnis zum Originalsignal.

Verschiedene Halltypen bieten eine eigene Charakteristik, wobei der Federhall (Spring-Reverb) bei Gitarrenverstärkern am meisten verbreitet ist. Typische bei Marshall eingesetzte Hallprogramme sind zum Beispiel:

Studio-Reverb:

Hier wird der typische Klang einer hochwertigen Studio-Hallplatte reproduziert, der Tone wird präsenter und glockiger.

Spring Reverb:

Liefert den klassischen Klang der Hallspirale mit dem charakteristischen Ansprechen und der typischen Resonanz.

Reverse Reverb:

Der im Reverse-Modus rückwärts abgespielte Halleffekt klingt ziemlich „gespenstisch“ - mit anschwellenden Klangkaskaden, die schließlich in der Ferne dahinschmelzen.

Room:

Der typische Raumklang - also ein „kleinerer“ Hallsound, der dem Sound ganz subtil mehr Präsenz gibt und ihn etwas dichter macht.

Direct Out

Mit „DI“ oder „DI-Out“ (Abkürzung für „Direct Output“) wird ein Ausgang bezeichnet, der einen direkten Anschluss an ein Mischpult oder andere Geräte bereitstellt, die für eine lineare Signalübertragung ausgelegt sind.

Da reguläre Line-Signale eines Gitarrenverstärkers nicht mehr authentisch, sondern eher kratzig klingen, wenn sie an ein solches Gerät angeschlossen werden, sind zusätzliche Schaltungen nötig, um den typischen Gitarrensound zu übertragen.

Der Direct Out stellt eine praktische Alternative zur Mikrofonabnahme dar, denn es braucht nicht mehr auf die Mikrofonpositionierung, Übersprechen von anderen Instrumenten etc. geachtet werden.

Es gibt verschiedene Qualitäten von Direct Outputs, erst mit Hilfe von aufwändigen Filterschaltungen kann der Sound mit einem abgenommenen, also mikrofonierten Amp wirklich mithalten.

Direct Output
Definition:

Mit „DI“ oder „DI-Out“ (Abkürzung für „Direct Output“) wird ein Ausgang bezeichnet, der einen direkten Anschluss an ein Mischpult oder andere Geräte bereitstellt, die für eine lineare Signalübertragung ausgelegt sind.

Da reguläre Line-Signale eines Gitarrenverstärkers nicht mehr authentisch, sondern eher kratzig klingen, wenn sie an ein solches Gerät angeschlossen werden, sind zusätzliche Schaltungen nötig, um den typischen Gitarrensound zu übertragen.

Der Direct Out stellt eine praktische Alternative zur Mikrofonabnahme dar, denn es braucht nicht mehr auf die Mikrofonpositionierung, Übersprechen von anderen Instrumenten etc. geachtet werden.

Es gibt verschiedene Qualitäten von Direct Outputs, erst mit Hilfe von aufwändigen Filterschaltungen kann der Sound mit einem abgenommenen, also mikrofonierten Amp wirklich mithalten.

Distortion
Definition:

Marshall gilt als der erste Hersteller, der die Verzerrung (engl: „distortion“) bewusst für die Soundgestaltung einsetzte.

Der englische Begriff „Overdrive“ steht für angezerrte und verzerrte Sounds. Sie werden manchmal auch als „Leadsounds“ bezeichnet, da sie im klassischen Rock‘n‘Roll fast ausschließlich für die Leadgitarre, also Soloparts, eingesetzt wurden. Für besonders stark verzerrte Klänge (bei Marshall oft mit „Overdrive 2“ bezeichnet) hat sich der Begriff „Lead“ etabliert. Einige Marshall-Modelle verfügen explizit über einen Leadkanal.

Die typischen Overdrive-Sounds wurden durch Übersteuerung von Röhren erreicht, indem etwa die Eingangsröhren ein sehr starkes Signal von der Gitarre, z.B. mittels Booster, bekommen. Solche Sounds sind heute auch mit anderen Technologien (Transistoren, Digitaltechnik) recht authentisch reproduzierbar.

Bei Marshall wird für die Kanalbezeichnung der verzerrten Kanäle der Begriff Overdrive (OD) bevorzugt, da dieser neutraler ist als „Lead“ oder „Crunch“. Dabei steht „OD1“ meist für den Kanal mit weniger Gain (Crunch) und „OD2“ für den Kanal mit mehr Gain (Lead).
Verzerrung ist nicht gleich Verzerrung - der Charakter der Übersteuerung spielt eine entscheidende Rolle für das Soundgefüge! Bei Marshall gleicht die Art der Verzerrung eher einer Klangkomposition: Welche Frequenzbereiche bei welcher Anschlagsstärke wie stark übersteuert werden, die Auswirkungen auf die Kompression und das Obertonverhalten, die Betonung einzelner Peaks und viele weitere Faktoren gehen in das Sounddesign mit ein. Die genauen Zutaten des Marshall-Sounds werden deshalb fast so streng gehütet wie das berühmte „Coca Cola“-Rezept.

Drehschalter
Definition:

Bei schaltenden Bedienelementen (engl. switch) unterscheidet man zwischen Schaltern (engl. latched switch) und Tastern (engl. unlatched switch).

Schalter sind typische „An/Aus-Schalter“, die zwei Schaltpositionen für diese beiden Betriebszustände haben. Mögliche Formen sind Druckschalter, Wippschalter, Kippschalter und Drehschalter.

Taster schalten nur während der Betätigung in den aktivierten Schaltzustand. In der Regel werden Drucktaster eingesetzt. Taster werden eingesetzt, um das Timing für bestimmte Effekte einzugeben (Tap-Funktion) oder in Verbindung mit einer Schaltlogik den Kanal zu wählen. Diese Schaltlogik kann im Verstärker oder im Fußschalter integriert sein.

Dreibandklangregelung

Die Abkürzung „EQ“ steht für den englischen Begriff „Equalizer“, also Klangregelung. Dabei handelt es sich um eine Schaltung, mit der sich bestimmte Frequenzbänder innerhalb eines Audiospektrums gezielt verstärken oder absenken lassen.

Eine Dreibandklangregelung besteht aus drei Filterschaltungen, die auf verschiedene Frequenzbereiche zugreifen. Sehr verbreitet ist die Variante mit Bass, Middle und Treble. Bei einigen Marshall-Modellen ist dabei die Mittenregelung durch die „Contour“-Regelung oder bei Bassverstärkern durch die „Voicing“-Regelung ergänzt. Diese Varianten greifen noch deutlich effektiver in das Klanggeschehen ein.

Bei vielen Marshall-Röhrenverstärkern wird dagegen für den 3-Band-EQ die klassische, passive Technik für die Klangregelung verwendet. Dabei beeinflußt jeder einzelne Regler subtil das Klangbild. Die Regelbereiche beeinflussen sich auch gegenseitig, daher ist eine große Bandbreite an Soundnuancen möglich. Die Grundsounds werden im Preamp und ohne Vorfilterung erzeugt - eines der Geheimnisse für den besonders dynamischen Klangcharakter der Marshalls.

Anstelle einer Dreibandklangregelung findet man je nach Einsatzgebiet von Audiokomponenten auch Zweibandklangregelungen (mit Bass und Treble), Grafik-Equalizer mit einer Vielzahl von Frequenzbändern sowie parametrische und semiparametrische EQs.

Einfache Dreibandklangregelung

Man unterscheidet hierbei zwischen passiver und aktiver Regelung. Die aktive Klangregelung verändert das Signal in starkem Maße, wobei auch „unsinnige“, also stark verfremdete Klangergebnisse entstehen können. Bei der passiven Regelung beeinflussen sich die Regler gegenseitig, woraus eine große Bandbreite an Soundeinstellungen resultiert.

Dreibandklangregelung mit Contour-Regler

Contour stellt immer die passende Bandbreite für die verschiedenen Einstellungen eines solchen Mittenreglers bereit. Auf diese Weise werden Fehleinstellungen verhindert und es ergibt sich dennoch eine große Soundvielfalt.

Dreibandklangregelung mit Voicing-Regler und Voice Shift-Schalter

Einige Marshall-Bassverstärker sind mit einer Voicing-Regelung ausgestattet, die eine weiterentwickelte Mittenregelung darstellt. Diese Regelung wird dabei teilweise durch einen Voice Shift-Schalter ergänzt, der mehrere Centerfrequenzen für den Voicing-Regler bereitstellt. Eine solche Anordnung stellt einen semiparametrischen Equalizer mit mehreren festen Centerfrequenzen dar, bei dem die optimale Bandbreite für jede Reglerposition gewährleistet ist. Die Vorteile eines solchen EQs liegen in der besonders großen Vielfalt der Grundsounds bei einfacher Bedienung.

Drossel
Definition:

Drosseln werden zur Unterdrückung von Störimpulsen und höheren Wechselstromanteilen in Gleichstrom- und Netzspannungsversorgungen eingesetzt. Filterdrosseln werden auch zur Trennung von Wechselströmen verschiedener Frequenz verwendet. Sie sind hierzu kombiniert mit Kondensatoren in Netzfiltern und Lautsprecherweichen untergebracht (siehe auch Frequenzweiche, Tiefpass, Hochpass).

Drosselspule
Definition:

Drosseln werden zur Unterdrückung von Störimpulsen und höheren Wechselstromanteilen in Gleichstrom- und Netzspannungsversorgungen eingesetzt. Filterdrosseln werden auch zur Trennung von Wechselströmen verschiedener Frequenz verwendet. Sie sind hierzu kombiniert mit Kondensatoren in Netzfiltern und Lautsprecherweichen untergebracht (siehe auch Frequenzweiche, Tiefpass, Hochpass).

Druck
Definition:

Der Begriff wurde dem Boxsport entliehen (engl. für „harter Schlag“). Punch steht im Soundkontext für schnelle Ansprache und satten Schalldruck.

Der Begriff „Druck“ bezieht sich auf Schalldruckangaben und Durchsetzungskraft.

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