Lexikon

Effekte
Definition:

„FX“ ist eine gängige Abkürzung für das englische Wort „effects“ (Effekte). Mit „DFX“ sind Digitaleffekte gemeint.

Einige gängige Effekttypen sind Reverb, Chorus, Delay, Flanger, Phaser, Kompressor, Wahwah. Diese grundlegenden Effekttypen gibt es in zahlreichen Abwandlungen, teilweise auch in stereo ausgeführt.

Komprimierende Effekte werden meist vor den Verstärker geschaltet, modulierende und zeitverzögernde Effekte werden vorzugsweise im Effektweg des Amps betrieben. Viele Verstärker sind heute bereits mit einer eigenen Effektsektion ausgestattet.

Ein wichtiger Grundsatz bei der Verwendung von Effektgeräten: Qualität schlägt Quantität! Es besteht die Tendenz, dass man sich an ihnen „überhören“ kann, gerade bei extremen Einstellungen und starken Klangveränderungen. Gitarreneffekte guter Qualität zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei häufigem Einsatz noch Spaß machen und für das Ohr frisch klingen. Der saubere Frequenzgang eines einzelnen Effekts über die gesamte Bandbreite ist mehr wert als jeder zusätzliche Effekt.

Effektloop
Definition:

Ein Effektweg dient dem Anschluss von Effektgeräten, die im Signalweg hinter der Vorstufe, also der verzerrenden Verstärkerstufe, betrieben werden. Man unterscheidet:

serieller Effektweg/serial FX-Loop

Das Signal der Vorstufe wird aus der Send-Buchse über das Effektgerät an die Return-Buchse zurückgeführt. Dabei wird das gesamte Gitarrensignal durch das Effektgerät geschickt und dabei verändert. Umgangssprachlich spricht man hierbei vom „Einschleifen“.

paralleler Effektweg/parallel FX-Loop

Bei dieser Art von Effektweg wird das Originalsignal mit dem Effektsignal gemischt. Der Vorteil dabei ist, dass die minimalen Aussetzer beim Umschalten des Effektgerätes durch das Originalsignal überbrückt werden, dieses läuft weiter ungehindert durch. Zudem verfälschen die meisten Effektgeräte den Grundsound eines Amps – dieses Phänomen wird bei einem parallelen Effektweg minimiert. Wird der Effektanteil auf das Maximum eingestellt, verhält sich ein paralleler Effektweg genau wie ein serieller Effektweg. Das Effektsignal wird dann nicht mit dem Originalsignal gemischt wird, es können auch keine Phasenauslöschungen den Sound verfälschen. Manche Effektwege begrenzen das Zumischen des Effektanteils, womit sichergestellt wird, dass immer das Originalsignal vorhanden ist (z.B. 50% Effektsignal und 50% Originalsignal bei voll aufgedrehtem FX-Mix-Regler). In solchen Effektwegen muß natürlich auf eine lineare Phasenlage des Effektgerätes geachtet werden.

Unabhängig von der Art des Effektweges sind Effektgeräte zu bevorzugen, die die Phasenlage nicht oder nur marginal verändern. Am besten unterzieht man Effektgeräte einem intensiven Praxistest am eigenen Verstärker, um deren Tauglichkeit für die eigenen Soundvorstellungen zu überprüfen.

Effektsektion
Definition:

In den 80er Jahren gehörte intensiver Einsatz von Effektgeräten zum Gitarrensound wie das Amen in der Kirche. Auch heute noch bevorzugen viele Gitarristen die Fülle der Effektsounds und experimentieren gezielt mit den technischen Möglichkeiten.

Bei einigen Verstärkern der AVT- und MG-Serie ist eine digitale Effektsektion integriert, man braucht also kein separates Effektgerät verwenden. Diese Effekte werden digital erzeugt. In der jeweiligen Effektsektion werden die Bedienelemente zusammengefasst, die für das Einstellen, das Vorwählen und das Programmieren der Effekte gedacht sind.

Effektweg
Definition:

Ein Effektweg dient dem Anschluss von Effektgeräten, die im Signalweg hinter der Vorstufe, also der verzerrenden Verstärkerstufe, betrieben werden. Man unterscheidet:

serieller Effektweg/serial FX-Loop

Das Signal der Vorstufe wird aus der Send-Buchse über das Effektgerät an die Return-Buchse zurückgeführt. Dabei wird das gesamte Gitarrensignal durch das Effektgerät geschickt und dabei verändert. Umgangssprachlich spricht man hierbei vom „Einschleifen“.

paralleler Effektweg/parallel FX-Loop

Bei dieser Art von Effektweg wird das Originalsignal mit dem Effektsignal gemischt. Der Vorteil dabei ist, dass die minimalen Aussetzer beim Umschalten des Effektgerätes durch das Originalsignal überbrückt werden, dieses läuft weiter ungehindert durch. Zudem verfälschen die meisten Effektgeräte den Grundsound eines Amps – dieses Phänomen wird bei einem parallelen Effektweg minimiert. Wird der Effektanteil auf das Maximum eingestellt, verhält sich ein paralleler Effektweg genau wie ein serieller Effektweg. Das Effektsignal wird dann nicht mit dem Originalsignal gemischt wird, es können auch keine Phasenauslöschungen den Sound verfälschen. Manche Effektwege begrenzen das Zumischen des Effektanteils, womit sichergestellt wird, dass immer das Originalsignal vorhanden ist (z.B. 50% Effektsignal und 50% Originalsignal bei voll aufgedrehtem FX-Mix-Regler). In solchen Effektwegen muß natürlich auf eine lineare Phasenlage des Effektgerätes geachtet werden.

Unabhängig von der Art des Effektweges sind Effektgeräte zu bevorzugen, die die Phasenlage nicht oder nur marginal verändern. Am besten unterzieht man Effektgeräte einem intensiven Praxistest am eigenen Verstärker, um deren Tauglichkeit für die eigenen Soundvorstellungen zu überprüfen.

Einschaltstrombegrenzung
Definition:

Bei Geräten mit Hochleistungsendstufen werden häufig Ringkerntransformatoren eingesetzt. Diese Transformatoren sind in der Herstellung recht teuer und erzeugen zwar ein geringeres elektromagnetisches Störfeld, haben aber den Nachteil, dass beim Einschalten kurzzeitig ein sehr hoher Strom über die Netzleitung fließt: der Einschaltstrom. Beim Betrieb mehrerer Geräte an der gleichen Phase kann das sogar zum Auslösen der Netzsicherung führen.
Abhilfe schaffen dabei sogenannte „Softstarts“ bzw. eine Einschaltstrombegrenzung.

Elektrolytkondensator
Definition:

Bei einem Elektrolytkondensator (auch Elko) entsteht die isolierende Oxidschicht (das Dielektrikum) während der Herstellung durch einen elektrochemischen Prozess direkt auf der Kondensator-Elektrode.

Zwischen den metallischen Elektroden des Kondensators befindet sich hierzu ein geeigneter Elektrolyt (z.B. in Zitronensäure getränktes Papier), durch den bei Anlegen einer positiven Spannung an der Anode eine sehr dünne Isolierschicht wächst. Dieser Prozess wird Formierung genannt. Die Dicke der Oxidschicht, die Spannungsfestigkeit und die Kapazität werden durch die Parameter in diesem Formierungsprozess bestimmt. Durch Aufrauhen (vorheriges Ätzen) der metallischen Anode oder Verwenden eines Sinterkörpers lässt sich die spezifische Oberfläche und somit die Kapazität noch wesentlich steigern - es gibt Elektrolytkondensatoren bis zu 1 Farad. Als Anschluss der negativen Elektrode dient meist ein Metallbecher, in dem der Elektrolyt und die Anode untergebracht sind.

In der Verstärkertechnik werden Elkos für die Glättung der Netzspannung eingesetzt, weshalb bei Geräten, die falschen Umweltbedingungen ausgesetzt waren, oftmals das typische Netzbrummen auftreten kann.

Elektronenröhren
Definition:

Eine Elektronenröhre ist ein elektronisches Bauelement, das aus einem evakuierten oder gasgefüllten Kolben (meist aus Glas) besteht, in den verschiedene Elektroden, mindestens aber eine Kathode und eine Anode eingelassen sind.

Charakteristisch für dieses Bauteil ist, dass die Stromleitung zwischen Kathode und Anode nicht in einem elektrischen Leiter erfolgt, sondern durch freie Elektronen oder Ionen.

Evakuierte Elektronenröhren dienen unter anderem zur Steuerung und Verstärkung in der Elektronik. Sie beruhen darauf, dass aus glühenden Stoffen (Glühkathoden) Elektronen in den freien Raum austreten. Die Elektronenemission kann im Vakuum zwischen der Glühkathode und der Anode einen Elektronenstrom unterhalten. Da eine solche Elektronenröhre mit zwei Elektroden den Elektronenstrom nur in einer Richtung durchlässt, kann sie als Gleichrichter verwendet werden.

Durch ein im Elektronenstrom liegendes Gitter lässt sich der Strom steuern, indem am Gitter verschiedene Spannungen angelegt werden, die den Elektronenfluss entweder hemmen oder verstärken. Darauf beruht die Verwendung der Elektronenröhre als Verstärker- oder Senderöhre. Je nach Verwendungszweck, Elektrodenanzahl und Röhrencharakteristik gibt es Hunderte von Röhrentypen.

Im engeren Sinne werden unter Röhren nur Hochvakuum-Röhren verstanden. Diese vollständig evakuierten Röhren waren bis zur Einführung des Transistors die einzigen schnellen, aktiven Bauelemente der Elektronik. Die meisten dieser Röhren sind heute bis auf Randbereiche von Transistoren und Dioden verdrängt worden.
Eine Ausnahme ist der Einsatz von Röhren in Gitarrenverstärkern und extrem teuren Hifi-Geräten.

Gerade wegen ihrer besonders geschätzten Übersteuerungseigenschaften werden auch heute noch weitgehend Elektronenröhren in E-Gitarrenverstärkern verbaut. Aber auch vielen Highend-Verstärkern im Hifi-Sektor, die mit Röhren ausgestattet sind, werden von trainierten Musikhörern überlegene Klangeigenschaften attestiert.

Der besondere Klang von Röhrenamps ergibt sich einerseits aus einem großen Anteil geradzahliger Oberwellen zusammen mit einer nennenswerten Intermodulation, andererseits spielt die Sättigungsmagnetisierung der Ausgangsübertrager eine Rolle. Dieses bei einsetzender Übersteuerung auftretende Soft-Clipping ist für viele namhafte Gitarristen regelrecht ein musikalisches Stilmittel. Dieser Sound ist untrennbar mit der Geschichte der Rockmusik verbunden, dem Sound in den frühen Jahren des amerikanischen Rock‘n‘Roll und des britischen Beat. Er wurde ausschließlich von röhrenbestückten Verstärkern geprägt.

Weitere Infos zu Röhren und Tipps zum Umgang mit Röhrenverstärkern sowie zum Röhrenwechsel findest Du in unseren FAQs.

Elko
Definition:

Bei einem Elektrolytkondensator (auch Elko) entsteht die isolierende Oxidschicht (das Dielektrikum) während der Herstellung durch einen elektrochemischen Prozess direkt auf der Kondensator-Elektrode.

Zwischen den metallischen Elektroden des Kondensators befindet sich hierzu ein geeigneter Elektrolyt (z.B. in Zitronensäure getränktes Papier), durch den bei Anlegen einer positiven Spannung an der Anode eine sehr dünne Isolierschicht wächst. Dieser Prozess wird Formierung genannt. Die Dicke der Oxidschicht, die Spannungsfestigkeit und die Kapazität werden durch die Parameter in diesem Formierungsprozess bestimmt. Durch Aufrauhen (vorheriges Ätzen) der metallischen Anode oder Verwenden eines Sinterkörpers lässt sich die spezifische Oberfläche und somit die Kapazität noch wesentlich steigern - es gibt Elektrolytkondensatoren bis zu 1 Farad. Als Anschluss der negativen Elektrode dient meist ein Metallbecher, in dem der Elektrolyt und die Anode untergebracht sind.

In der Verstärkertechnik werden Elkos für die Glättung der Netzspannung eingesetzt, weshalb bei Geräten, die falschen Umweltbedingungen ausgesetzt waren, oftmals das typische Netzbrummen auftreten kann.

Emphasis
Definition:

Mit dem Parameter Emphasis bei einem Kompressor wird der komprimierte Bereich im Übertragungsspektrum festgelegt. Bei höheren Einstellungen wird der höhere Teil des Klangbildes betont und man erhält einen straffen Anschlag bei komprimierten Bassfrequenzen. Das ist z.B. für funky Bässe mit knackigen Akkorden in höheren Lagen sinnvoll. Beim niedriger Emphasis wird der Hochtonbereich maximal komprimiert und somit der Bassbereich betont.

emulated
Definition:

Vom englischen Wort für „nacheifern“ abgeleitet, bedeutet dies die Simulation eines Klangverhaltens. Gerade für DI-Outs verwendet Marshall aufwendige Schaltungen, die den Sound der Lautsprecher-/Mikrofonstrecke simulieren. Das Ergebnis ist auch ohne Verwendung eines Mikrofons ein authentischer Gitarrensound. Die Kopfhörerausgänge werden ebenso frequenzkorrigiert, damit die verzerrten Sounds nicht kratzig, sondern angenehm klingen.

emuliert
Definition:

Vom englischen Wort für „nacheifern“ abgeleitet, bedeutet dies die Simulation eines Klangverhaltens. Gerade für DI-Outs verwendet Marshall aufwendige Schaltungen, die den Sound der Lautsprecher-/Mikrofonstrecke simulieren. Das Ergebnis ist auch ohne Verwendung eines Mikrofons ein authentischer Gitarrensound. Die Kopfhörerausgänge werden ebenso frequenzkorrigiert, damit die verzerrten Sounds nicht kratzig, sondern angenehm klingen.

Endorsement
Definition:

Mit Endorsement (engl. to endorse = fürsprechen, unterstützen) bezeichnet man eine vertragliche Bindung eines bekannten Musikers an einen Hersteller von Musikinstrumenten. Dabei wirbt der Musiker für Produkte, indem er diese live und bei Aufnahmen einsetzt. Der beworbene Hersteller verspricht sich dadurch einen besonders glaubwürdigen Werbeeffekt. Der werbende Musiker erhält als Gegenleistung Geld oder materielle Vergütungen, z.B. kostenloses Equipment. Endorsements entsprechen dem Product Placement (Schleichwerbung) in der TV- und Kinobranche.

Jim Marshall vertritt seit Beginn der Firmengeschichte eine absolute Non-Endorsement-Politik, mit anderen Worten: Egal, wer einen Marshall spielt, von Marshall gab es dafür kein Geld und auch nichts „for free“! Ob eine Limited Edition mit Zakk Wylde, ein Anzeigenmotiv mit Yngwie Malmsteen oder ein Zitat von Gary Moore: Es gab für die Musiker noch niemals Geld dafür und seitens Marshall auch nichts. Jim Marshall sagte dazu wortwörtlich: „Wenn ich einen Verstärker verschenke, hat mich dieser Geld gekostet. Ich müsste also alle anderen Verstärker etwas teurer verkaufen, um diese Kosten wieder einzunehmen. Letzlich zahlen solche Eskapaden die Kunden. Das darf es bei Marshall niemals geben! Und ich will auch niemanden, der meine Amps spielt, nur weil er sie kostenlos bekommen kann. Unsere Produkte sollen überzeugen, dafür steht mein Name, und nicht für Werbung um jeden Preis. Als Jimi Hendrix damals in meinen Laden kam, dachte er auch erst, er könne bei mir alles umsonst bekommen. Nachdem er den ersten Amp gehört hatte, war er sofort bereit, dafür zu zahlen. Ich weiss, er hat das niemals bereut. Und ich übrigens auch nicht.“

Endstufe
Definition:

Als Endstufe bezeichnet man die letzte Stufe eines Verstärkers, die Leistungsstufe. Dieser Teil eines Verstärkers treibt sozusagen die Lautsprecher an. Diese Poweramps sind auch als eigenständige Geräte erhältlich. Die Leistungsangaben eines Verstärkers beziehen sich auf dessen Endstufe, an der die Leistungsmessung in der Regel auch erfolgt.

Endstufen für Gitarren können dabei in Röhrentechnik, in Transistortechnik (mit Hybridbaustein) oder als Hybridverstärker (mit einer Phasenumkehrstufe in Röhrentechnik) konstruiert sein.

Da die Endstufe die größte Leistung aller Verstärkerstufen bringen muß, ist die Wärmeabfuhr durch integrierte Kühlkörper oder Ventilatoren besonders wichtig und auf eine ausreichende Ventilation sowie auf freien Luftzug durch Lüftungsschlitze zu achten. Eine unzureichende Kühlung kann eine Endstufe zerstören. Endstufenröhren dürfen jedoch keiner zu intensiven Kühlung ausgesetzt werden, da sonst ihr Glaskörper reißen könnte.

Die Verwendung von guten Lautsprecherkabeln mit ausreichendem Querschitt ist sehr wichtig, um Defekte an der Endstufe auszuschliessen. Röhrenendstufen dürfen nicht „offen“, also ohne angeschlossene Lautsprecher betrieben werden. Zudem muß die Impedanz der Endstufe und der angeschlossenen Boxen sowie deren Belastbarkeit beachtet werden.

Endstufenpresence
Definition:

Die Presence-Regelung stellt ein zentrales Soundwerkzeug dar, weil sie nuanciert in den tieferen und oberen Mitten sowie in den Höhen in den Klangcharakter des Amps eingreift. Im Gegensatz zu den Klangreglern der Vorstufe wirkt Presence jedoch auf die sogenannte Gegenkopplung in der Endstufe und bietet ein völlig eigenständiges Soundspektrum (Endstufenpresence).

Der Presenceregler erweitert die übliche 3-Band-Klangreglung (Bässe, Mitten, Höhen) um eine feine, zusätzliche Abstimmung des Verstärkersounds im Obertonspektrum.

Bei Verstärkern ohne Röhrenendstufe wird gerne eine „Vorstufenpresence“ eingesetzt, die einen ähnlichen Effekt in der Vorstufe simuliert. Diese arbeitet unabhängig von der Gegenkopplung der Endstufe, lässt die Ansprache beim Anschlag der Saiten nahezu unverändert und ist daher auch weniger dynamisch.

EQ
Definition:

Die Abkürzung „EQ“ steht für den englischen Begriff „Equalizer“, also Klangregelung. Dabei handelt es sich um eine Schaltung, mit der sich bestimmte Frequenzbänder innerhalb eines Audiospektrums gezielt verstärken oder absenken lassen.

Eine Dreibandklangregelung besteht aus drei Filterschaltungen, die auf verschiedene Frequenzbereiche zugreifen. Sehr verbreitet ist die Variante mit Bass, Middle und Treble. Bei einigen Marshall-Modellen ist dabei die Mittenregelung durch die „Contour“-Regelung oder bei Bassverstärkern durch die „Voicing“-Regelung ergänzt. Diese Varianten greifen noch deutlich effektiver in das Klanggeschehen ein.

Bei vielen Marshall-Röhrenverstärkern wird dagegen für den 3-Band-EQ die klassische, passive Technik für die Klangregelung verwendet. Dabei beeinflußt jeder einzelne Regler subtil das Klangbild. Die Regelbereiche beeinflussen sich auch gegenseitig, daher ist eine große Bandbreite an Soundnuancen möglich. Die Grundsounds werden im Preamp und ohne Vorfilterung erzeugt - eines der Geheimnisse für den besonders dynamischen Klangcharakter der Marshalls.

Anstelle einer Dreibandklangregelung findet man je nach Einsatzgebiet von Audiokomponenten auch Zweibandklangregelungen (mit Bass und Treble), Grafik-Equalizer mit einer Vielzahl von Frequenzbändern sowie parametrische und semiparametrische EQs.

Einfache Dreibandklangregelung

Man unterscheidet hierbei zwischen passiver und aktiver Regelung. Die aktive Klangregelung verändert das Signal in starkem Maße, wobei auch „unsinnige“, also stark verfremdete Klangergebnisse entstehen können. Bei der passiven Regelung beeinflussen sich die Regler gegenseitig, woraus eine große Bandbreite an Soundeinstellungen resultiert.

Dreibandklangregelung mit Contour-Regler

Contour stellt immer die passende Bandbreite für die verschiedenen Einstellungen eines solchen Mittenreglers bereit. Auf diese Weise werden Fehleinstellungen verhindert und es ergibt sich dennoch eine große Soundvielfalt.

Dreibandklangregelung mit Voicing-Regler und Voice Shift-Schalter

Einige Marshall-Bassverstärker sind mit einer Voicing-Regelung ausgestattet, die eine weiterentwickelte Mittenregelung darstellt. Diese Regelung wird dabei teilweise durch einen Voice Shift-Schalter ergänzt, der mehrere Centerfrequenzen für den Voicing-Regler bereitstellt. Eine solche Anordnung stellt einen semiparametrischen Equalizer mit mehreren festen Centerfrequenzen dar, bei dem die optimale Bandbreite für jede Reglerposition gewährleistet ist. Die Vorteile eines solchen EQs liegen in der besonders großen Vielfalt der Grundsounds bei einfacher Bedienung.

Equalizer
Definition:

Die Abkürzung „EQ“ steht für den englischen Begriff „Equalizer“, also Klangregelung. Dabei handelt es sich um eine Schaltung, mit der sich bestimmte Frequenzbänder innerhalb eines Audiospektrums gezielt verstärken oder absenken lassen.

Eine Dreibandklangregelung besteht aus drei Filterschaltungen, die auf verschiedene Frequenzbereiche zugreifen. Sehr verbreitet ist die Variante mit Bass, Middle und Treble. Bei einigen Marshall-Modellen ist dabei die Mittenregelung durch die „Contour“-Regelung oder bei Bassverstärkern durch die „Voicing“-Regelung ergänzt. Diese Varianten greifen noch deutlich effektiver in das Klanggeschehen ein.

Bei vielen Marshall-Röhrenverstärkern wird dagegen für den 3-Band-EQ die klassische, passive Technik für die Klangregelung verwendet. Dabei beeinflußt jeder einzelne Regler subtil das Klangbild. Die Regelbereiche beeinflussen sich auch gegenseitig, daher ist eine große Bandbreite an Soundnuancen möglich. Die Grundsounds werden im Preamp und ohne Vorfilterung erzeugt - eines der Geheimnisse für den besonders dynamischen Klangcharakter der Marshalls.

Anstelle einer Dreibandklangregelung findet man je nach Einsatzgebiet von Audiokomponenten auch Zweibandklangregelungen (mit Bass und Treble), Grafik-Equalizer mit einer Vielzahl von Frequenzbändern sowie parametrische und semiparametrische EQs.

Einfache Dreibandklangregelung

Man unterscheidet hierbei zwischen passiver und aktiver Regelung. Die aktive Klangregelung verändert das Signal in starkem Maße, wobei auch „unsinnige“, also stark verfremdete Klangergebnisse entstehen können. Bei der passiven Regelung beeinflussen sich die Regler gegenseitig, woraus eine große Bandbreite an Soundeinstellungen resultiert.

Dreibandklangregelung mit Contour-Regler

Contour stellt immer die passende Bandbreite für die verschiedenen Einstellungen eines solchen Mittenreglers bereit. Auf diese Weise werden Fehleinstellungen verhindert und es ergibt sich dennoch eine große Soundvielfalt.

Dreibandklangregelung mit Voicing-Regler und Voice Shift-Schalter

Einige Marshall-Bassverstärker sind mit einer Voicing-Regelung ausgestattet, die eine weiterentwickelte Mittenregelung darstellt. Diese Regelung wird dabei teilweise durch einen Voice Shift-Schalter ergänzt, der mehrere Centerfrequenzen für den Voicing-Regler bereitstellt. Eine solche Anordnung stellt einen semiparametrischen Equalizer mit mehreren festen Centerfrequenzen dar, bei dem die optimale Bandbreite für jede Reglerposition gewährleistet ist. Die Vorteile eines solchen EQs liegen in der besonders großen Vielfalt der Grundsounds bei einfacher Bedienung.

Expressionpedal
Definition:

Mit einem Expression Pedal können einzelne Parameter an Effektgeräten verändert werden.

Beim Marshall RF-1 etwa kann die Hallzeit damit verändert werden, beim RG-1 die Verzögerungszeit der Modulation.

Für Expression- und Volumenpedale sollte eine möglichst robuste Variante gewählt werden, da diese besonders hoher mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind.

Volumenpedale (Widerstand zwischen 250 und 500 kOhm) können hinter die Gitarre direkt vor einen Verstärker geschaltet werden, wobei sie den Signalpegel begrenzen und damit auch den Verzerrungsgrad beeinflussen. Werden sie dagegen im Effektweg betrieben, beeinflußen sie lediglich die Lautstärke und das Endstufenclipping. Bei parallelen Effektwegen wird nur die Lautstärke für den Originalanteil des Signals beeinflußt.

Achtung: einige Expressionpedale sind für den Betrieb an Keyboards vorgesehen, ihr ohmscher Widerstand liegt dann meist bei etwa 25 kOhm.

external Cabinet
Definition:

Der englische Begriff „external“ steht in unserem Kontext für externe Geräte, die mit einem Verstärker verschaltet werden.

Bei der Beschreibung von Anschlüssen sind externe Geräte gemeint, z.B. die externe Zusatzbox eines Combos, zusätzliche Effektgeräte, weitere Signalquellen etc.

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