Lexikon

Gain
Definition:

Gain beschreibt den Verstärkungsfaktor und damit den Verzerrungsrad eines Verstärkers. Physikalisch betrachtet regelt man hier die Amplitude des anliegenden Pegels.

Der Gain-Regler verändert gleichzeitig den Klang und die Lautstärke des Sounds. Bei höherem Gain wird je nach Verstärkerdesign in den nachfolgenden Bereichen der Schaltung eine Übersteuerung (Verzerrung) erzeugt.

In Verbindung mit einem Volumen- oder Master-Regler kann die Lautstärke den veränderten Gaineinstellungen angepasst werden.

Gainpotential
Definition:

Mit Gainpotential wird die maximal mögliche Verzerrung bezeichnet, die mit einem Verstärker oder einem Kanal eines Verstärkers erreicht werden kann.

Ein höheres Gainpotential führt zwangsläufig auch zu einem höheren Rauschpegel. Wichtig ist dabei der sogenannte Signalrauschabstand, also der Lautstärkeunterschied zwischen dem eigentlichen Signal und dem Rauschen.

Ist ein Signal zu verrauscht, kann es sinnvoll sein, das Gain zurückzunehmen oder einen Sound mit kleinerem Gainpotential zu wählen.

Gainstufe
Definition:

Ein Instrumentalverstärker besteht nicht nur aus einer einzigen Verstärkungsstufe, sondern aus einer Vielzahl solcher Stufen, also einer Eingangsstufe, mehreren Aufholverstärkern, Treiberstufen etc.

Als Hauptgainstufe wird dabei diejenige Verstärkungsstufe bezeichnet, die den größten Verstärkungsfaktor hat. Damit hat diese Stufe einen extrem großen Einfluß auf den Grundsound des Verstärkers und sein Gainpotential.

Garantie
Definition:

Eine Garantie ist die Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall.

Im Handel ist die Garantie eine zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungspflicht freiwillige und frei gestaltbare Dienstleistung eines Händlers oder Herstellers gegenüber dem Kunden. Häufig wird sie jedoch mit dieser verwechselt. Der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung ist folgender:

Eine Garantie sichert eine unbedingte Schadensersatzleistung zu (engl. guarantee). Die Gewährleistung (engl. warranty) oder Mängelhaftung bestimmt Rechtsfolgen und Ansprüche, die dem Käufer im Rahmen eines Kaufvertrags zustehen, bei dem der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat.

Der Teufel steckt im Detail, denn der übliche Sprachgebrauch vermischt beide Begriffe! Im juristischen Sinn definiert eine Garantie die harte und über den Vertrag hinaus reichende Verpflichtung eines Garanten, während die Gewährleistung aus den vertraglich vereinbarten Leistungen abzuleiten ist.

Für alle Marshall-Artikel gelten selbstverständlich die aktuellen gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.

Dennoch möchten wir einige Tipps für den Servicefall geben:

  • Falls Gewährleistung in Anspruch genommen werden soll: Niemals selbst Geräte öffnen, Reparaturversuche starten oder reparieren lassen, ohne dies mit dem Händler zu klären, der das Gerät verkauft hat! Denn in der Regel verfallen dadurch jegliche Gewährleistungsansprüche.
  • Serviceleistungen sollten bei Inanspruchnahme von Gewährleistung immer bei dem Händler eingefordert werden, bei dem die Ware gekauft wurde. Eine Garantieleistung bei einem Händler zu erbitten, der an der Ware kein Geld verdient hat, ist keine gute Idee!
  • Mängel sollten umgehend gemeldet werden, sobald sie festgestellt werden, denn bereits 6 Monate nach Kauf der Ware muß nach aktueller Gesetzeslage der Käufer dem Händler beweisen, dass ein Mangel an der Ware schon bei der Übergabe der Ware vorlag.
  • Ist es fraglich, ob wirklich ein Gewährleistungsfall vorliegt (z.B. wegen eines bereits bekannten Bedienfehlers), sollte dieser Zweifel offen angesprochen werden. Gemeinsam mit dem Händler lässt sich vielleicht eine Kulanzlösung erreichen. Beim Vertuschen solcher Bedienfehler ist eine Konfrontation mit dem Händler vorprogrammiert. Ein guter Techniker kann die wahre Fehlerursache ganz einfach bei der Reparatur erkennen.
  • Wenn ein Verschleißschaden eindeutig auszuschließen ist, kann es selbst nach der Gewährleistungszeit noch sinnvoll sein, den Händler nach Kulanzregelungen zu fragen, denn manchmal kann der Händler auf Kulanzleistungen des Herstellers oder Distributoren zurückgreifen.
  • Ausführliche Fehlerbeschreibung in schriftlicher Form verkürzen eventuelle Reparaturen und Mängelbeseitigung, sie machen die Kommunikation einfacher und später noch nachvollziehbar.
  • Beim Versand von Geräten ist eine sorgfältige Verpackung unerlässlich.
  • Führe die die Diskussion mit dem Händler mit klarem Kopf und möglichst sachlich. Eine solche Situation ist selbstverständlich für alle Beteiligten unangenehm. Bei all zu zu emotionalen Auseinandersetzungen wird sich ein Händler nur noch schwerlich für Kulanzlösungen einsetzen.

 

 

Gate
Definition:

Der Begriff Gate ist eine Kurzform für Noise Gate, ein elektronisches Gerät, das den Signalpfad stummschaltet, sobald der Eingangspegel unter einen bestimmten Schwellwert fällt. Gates werden benutzt, um Spielpausen im Nutzsignal (z.B. zwischen mehreren Gesangsphrasen oder einzelnen Trommelschlägen) zu erhalten und Störsignale auszublenden.

Gegenkopplung
Definition:

Der Begriff Dämpfung wird in der Endstufentechnik benutzt, um die Wechselwirkung zwischen Endstufe und Lautsprechern zu beschreiben.

Bei der negativen Rückkopplung (auch Gegenkopplung oder negative Feedback-Schleife genannt) handelt es sich um einen Regelkreis mit selbstminderndem Effekt. In Verstärkern wird mit großer Gegenkopplung eine Linearisierung der Transistor- oder Röhren-Kennlinie erreicht, woraus verringerte Signalverzerrungen resultieren. Die starke Dämpfung hat aber auch zur Folge, dass der Lautsprecher in hohem Maße dem Signalverlauf der Endstufe folgt - ein Anspruch, der an PA-Systeme und HiFi- Anlagen gestellt wird.

Wenn hingegen ein größeres Maß an Endstufenverzerrung gewünscht ist, kann die Gegenkopplung kleiner ausgelegt werden. Der Klang wird dadurch weicher und etwas weniger straff. Eine solche weiche Dämpfung, wie sie fast alle klassischen Röhrenverstärker aufweisen, ermöglicht ein freieres Durchschwingen der Speaker, und ist besonders für Vintage-Sounds typisch.

Marshalls FDD-Technik ahmt die Effekte in der Gegenkopplung von Röhrenverstärkern vortrefflich nach, mittels dieser einzigartigen Schaltung wird die Dämpfung der Endstufe frequenzabhängig verändert.

Gewährleistung
Definition:

Eine Garantie ist die Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall.

Im Handel ist die Garantie eine zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungspflicht freiwillige und frei gestaltbare Dienstleistung eines Händlers oder Herstellers gegenüber dem Kunden. Häufig wird sie jedoch mit dieser verwechselt. Der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung ist folgender:

Eine Garantie sichert eine unbedingte Schadensersatzleistung zu (engl. guarantee). Die Gewährleistung (engl. warranty) oder Mängelhaftung bestimmt Rechtsfolgen und Ansprüche, die dem Käufer im Rahmen eines Kaufvertrags zustehen, bei dem der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat.

Der Teufel steckt im Detail, denn der übliche Sprachgebrauch vermischt beide Begriffe! Im juristischen Sinn definiert eine Garantie die harte und über den Vertrag hinaus reichende Verpflichtung eines Garanten, während die Gewährleistung aus den vertraglich vereinbarten Leistungen abzuleiten ist.

Für alle Marshall-Artikel gelten selbstverständlich die aktuellen gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.

Dennoch möchten wir einige Tipps für den Servicefall geben:

  • Falls Gewährleistung in Anspruch genommen werden soll: Niemals selbst Geräte öffnen, Reparaturversuche starten oder reparieren lassen, ohne dies mit dem Händler zu klären, der das Gerät verkauft hat! Denn in der Regel verfallen dadurch jegliche Gewährleistungsansprüche.
  • Serviceleistungen sollten bei Inanspruchnahme von Gewährleistung immer bei dem Händler eingefordert werden, bei dem die Ware gekauft wurde. Eine Garantieleistung bei einem Händler zu erbitten, der an der Ware kein Geld verdient hat, ist keine gute Idee!
  • Mängel sollten umgehend gemeldet werden, sobald sie festgestellt werden, denn bereits 6 Monate nach Kauf der Ware muß nach aktueller Gesetzeslage der Käufer dem Händler beweisen, dass ein Mangel an der Ware schon bei der Übergabe der Ware vorlag.
  • Ist es fraglich, ob wirklich ein Gewährleistungsfall vorliegt (z.B. wegen eines bereits bekannten Bedienfehlers), sollte dieser Zweifel offen angesprochen werden. Gemeinsam mit dem Händler lässt sich vielleicht eine Kulanzlösung erreichen. Beim Vertuschen solcher Bedienfehler ist eine Konfrontation mit dem Händler vorprogrammiert. Ein guter Techniker kann die wahre Fehlerursache ganz einfach bei der Reparatur erkennen.
  • Wenn ein Verschleißschaden eindeutig auszuschließen ist, kann es selbst nach der Gewährleistungszeit noch sinnvoll sein, den Händler nach Kulanzregelungen zu fragen, denn manchmal kann der Händler auf Kulanzleistungen des Herstellers oder Distributoren zurückgreifen.
  • Ausführliche Fehlerbeschreibung in schriftlicher Form verkürzen eventuelle Reparaturen und Mängelbeseitigung, sie machen die Kommunikation einfacher und später noch nachvollziehbar.
  • Beim Versand von Geräten ist eine sorgfältige Verpackung unerlässlich.
  • Führe die die Diskussion mit dem Händler mit klarem Kopf und möglichst sachlich. Eine solche Situation ist selbstverständlich für alle Beteiligten unangenehm. Bei all zu zu emotionalen Auseinandersetzungen wird sich ein Händler nur noch schwerlich für Kulanzlösungen einsetzen.

 

 

Greenback
Definition:

Für den ersten Celestion-Speaker, der mit einem Keramikmagneten ausgeführt war, wird aufgrund der grünen Abdeckkappe seines Magneten häufig der Begriff „Greenback“ eingesetzt. Allerdings gab es die Abdeckkappen im Laufe der Jahre auch in anderen Farben, wobei die eigentlichen Spezifikationen dieser Speaker identisch waren.

Die Greenbacks sind für ihren perkussiven, knackigen Charakter bekannt und eignen sich hervorragend sowohl für ultracleane, als auch für verzerrte Sounds. Besonders bei vintage-orientierten Blues- und Rockgitarristen ist ihr süsslich-fetter Tone mit feinzeichnenden Höhen beliebt.

Gerade an ihrer Belastbarkeitsgrenze klingen Greenbacks sehr voll, sie sind jedoch nur mit maximal mit 25 Watt belastbar und bieten einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad (also weniger Schalldruck bei gleicher Verstärkerleistung). Es ist also Vorsicht und genaues Hinhören geboten, wenn 4x12er mit Greenbacks an Topteilen mit 100 Watt betrieben werden!

Der Klassiker von Celestion wird heute unter der Bezeichnung „G12M25“ in der „Classic Serie“ angeboten, der „G12M“ aus der „Heritage „Serie“ stellt eine ursprünglichere Greenback-Variante dar, die sich durch noch weniger Mitten auszeichnet. Auch der berühmte „Heritage G12H30“ hat eine grüne Abdeckkappe, er wird von Marshall in den 1960AHW- und 1960BHW-Cabinets eingesetzt.

Grundsound
Definition:

Jeder Verstärker besitzt einen eigenen Klangcharakter, der nur eingeschränkt verändert werden kann (z.B. mit der Klangregelung oder einem externen Equalizer). Durch Bauteile und ihre Anordnung in der Schaltung des Amps ist ein bestimmter Sound vorgegeben. Dieser Soundcharakter wird in der Regel als Grundsound bezeichnet. Besonders Röhrenverstärker sind für einen starken Wiedererkennungswert in ihrem Klang bekannt, denn der Grundsound ist hier von einer eigenen Dynamik und Charakterstärke geprägt. Moderne Marshalls bieten meist mehrere Grundsounds in einem Gerät an. Bei der JVM-Serie können mittels Relaissteuerung zwölf verschiedene Grundsoundmodes angewählt werden. Professionelle Entwickler von Verstärkern versuchen heutzutage mit Hilfe der Digitaltechnik den Klangeigenschaften der Röhrenamps nahezukommen.

#LIVEFORMUSIC