Lexikon

Halbleiter
Definition:

Halbleiter (engl. Semiconductor) sind Bauelemente wie Dioden, Transistoren, integrierte Schaltkreise (ICs), die in der modernen Elektronik die Funktionen von Röhren übernommen haben. Sie benötigen weniger Energie, sind einfacher und umweltfreundlicher herzustellen, winzig klein und unterliegen in der Regel keinem nennenswerten Verschleiß.

Als die ersten Halbleiter für Instrumentalverstärker eingesetzt wurden, war das Klangergebnis weit von dem der klassischen Röhrenverstärker entfernt, weshalb Transistorverstärker etwas in Verruf gekommen sind.

Heute ist jedoch auch in Transistortechnik (Solid State-Technik) eine sehr authentische Reproduktion von Röhrensounds möglich. Teilweise werden auch beide Techniken gemischt (Hybridverstärker).

Halbleitertechnik
Definition:

Halbleiter (engl. Semiconductor) sind Bauelemente wie Dioden, Transistoren, integrierte Schaltkreise (ICs), die in der modernen Elektronik die Funktionen von Röhren übernommen haben. Sie benötigen weniger Energie, sind einfacher und umweltfreundlicher herzustellen, winzig klein und unterliegen in der Regel keinem nennenswerten Verschleiß.

Als die ersten Halbleiter für Instrumentalverstärker eingesetzt wurden, war das Klangergebnis weit von dem der klassischen Röhrenverstärker entfernt, weshalb Transistorverstärker etwas in Verruf gekommen sind.

Heute ist jedoch auch in Transistortechnik (Solid State-Technik) eine sehr authentische Reproduktion von Röhrensounds möglich. Teilweise werden auch beide Techniken gemischt (Hybridverstärker).

Halfpower
Definition:

Bei einer Halfpowerschaltung wird die Ausgangsleistung einer Röhrenendstufe durch das Wegschalten von Röhren halbiert. Ziel ist es dabei, auch bei kleineren Ausgangsleistungen eine Übersteuerung der Endstufe zu erreichen - optimal für Studioaufnahmen oder kleinere Gigs.

Die Halfpowerschaltung unterscheidet sich deutlich von der Pentode/Triode-Umschaltung, bei der einzelne Systeme von Pentodenröhren weggeschaltet werden. Sie klingt vergleichsweise etwas aggressiver als die „süsslichere“ Pentoden/Trioden- Umschaltung.

Bei Halfpowerschaltung werden die Röhren ungleichmässig verschlissen, ähnlich wie beim Ausstecken zweier Endröhren. Wird diese Betriebsart über längere Zeit gewählt, kann sich für die beiden laufenden Röhren die Lebensdauer geringfügig verkürzen, weshalb wir in diesem Fall eine regelmässige Kontrolle der Röhren durch einen Techniker empfehlen.

Vor dem Umschalten eines Leistungswahlschalters muss der Verstärker auf „Standby“ oder komplett ausgeschaltet werden!

Halfstack
Definition:

Das erste Stack (stack = engl. für Stapel) stammt bereits aus dem Jahr 1965!

Pete Townshend, Gitarrist der legendäre Rockband „The Who“ bekam mit dem JTM45/100 den ersten 100 Watt-Amp, den Marshall im November jenes Jahres entwickelt hatte. Zur damaligen Zeit waren Lautsprecher nur mit vergleichsweise kleiner Leistung belastbar waren, es mußten mehrere Speaker zusammengeschaltet werden, um dieser Belastung Stand zu halten. Für Pete Townshend wurden daher wunschgemäß 8x12“-Cabinets gebaut. Diese erwiesen sich als dermaßen unhandlich, dass Petes Roadies schließlich meuterten. Pete tauschte sie gegen jeweils zwei 4x12“-Cabinets aus, die übereinander gestellt wurden. Das war die Geburtsstunde des Marshall-Stacks, das heute von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist!

Schon bald schrägte Jim Marshall die 4x12“-Boxen leicht ab, damit sich ein weiterer Abstrahlwinkel ergab. Die abgeschrägten Boxen stehen bei einem Stack auf dem geraden Cabinet.

Dabei bezeichnet man zwei Boxen mit einem Topteil als „Fullstack“, ein Topteil mit einem einzelnen Cabinet als „Halfstack“.

Halfstacks können sowohl mit abgeschrägten Boxen für weiteren Abstrahlwinkel (auf der Bühne) als auch mit geraden Boxen für mehr Volumen (im Studio) aufgebaut werden.

Hall
Definition:

Dieser Effekt fügt dem Signal einen räumlichen Klang hinzu. Der Hall-Effekt wird auf verschiedenste Weise erzeugt, z.B. mit Hallplatte, Hallspirale, als Raumhall oder Digitalhall - für Gitarrenverstärker sind dazu Hallspiralen und digitale Reverbs üblich. Der Reverb Regler verändert dabei den Effektanteil - also das Mischungsverhältnis zum Originalsignal.

Verschiedene Halltypen bieten eine eigene Charakteristik, wobei der Federhall (Spring-Reverb) bei Gitarrenverstärkern am meisten verbreitet ist. Typische bei Marshall eingesetzte Hallprogramme sind zum Beispiel:

Studio-Reverb:

Hier wird der typische Klang einer hochwertigen Studio-Hallplatte reproduziert, der Tone wird präsenter und glockiger.

Spring Reverb:

Liefert den klassischen Klang der Hallspirale mit dem charakteristischen Ansprechen und der typischen Resonanz.

Reverse Reverb:

Der im Reverse-Modus rückwärts abgespielte Halleffekt klingt ziemlich „gespenstisch“ - mit anschwellenden Klangkaskaden, die schließlich in der Ferne dahinschmelzen.

Room:

Der typische Raumklang - also ein „kleinerer“ Hallsound, der dem Sound ganz subtil mehr Präsenz gibt und ihn etwas dichter macht.

Hallplatte
Definition:

Die Hallplatte (engl. Plate) zählt zu den elektromechanischen Hallgeräten. Ende der 50er Jahre entstanden die ersten Hallplatten als Patent der Firma EMT. Die Hallplatte besteht aus einer großen Stahlplatte, die in einem Rahmen elastisch aufgehängt wird. Sie wird elektromagnetisch in Schwingung versetzt, ähnlich einer Lautsprechermembran. Man macht sich hierbei die Trägheit der schweren Metallplatte zunutze. Mittels mehrerer Tonabnehmer werden die mechanischen Schwingungen der Platte in elektrische umgeformt und können als Hallsignal dem Klang hinzugemischt werden. Die Nachhallzeit läßt sich durch mechanische Bedämpfung regeln.

Der mechanisch erzeugte Hall unterscheidet sich klanglich stark von seinem natürlichen Vorbild. Bis weit in die 70er Jahre hinein gehörte eine Hallplatte dennoch zur Grundausstattung jedes Tonstudios. Oft wird der eigenständige, etwas metallische Plattenklang bevorzugt - besonders perkussive Instrumente und Solostimmen profitierten von seinem ganz eigenen Charakter.

Hallspirale
Definition:

Bei vielen Gitarrenverstärkern wird der Hall mittels einer Hallfeder (Spring) erzeugt. Eine Spiralfeder wird über elektromagnetische Induktion an der Treiberseite in mechanische Schwingung versetzt. Diese Schwingung wird am anderen Ende der Feder mit einer zweiten Induktionsspule wieder in ein elektrisches Signal umgewandelt und dem Originalsignal zugemischt. Der Übertragungsweg in der Feder sorgt für die Zeitverzögerung des Signals.

In Verschaltung mit hochwertigen Treiberstufen und Aufholverstärkern für die Hallspirale ergibt sich ein besonders warm und natürlich klingender Hall, jenseits der sterilen Kälte vieler digitalen Hallsysteme.

Hallsysteme
Definition:

Bei vielen Gitarrenverstärkern wird der Hall mittels einer Hallfeder (Spring) erzeugt. Eine Spiralfeder wird über elektromagnetische Induktion an der Treiberseite in mechanische Schwingung versetzt. Diese Schwingung wird am anderen Ende der Feder mit einer zweiten Induktionsspule wieder in ein elektrisches Signal umgewandelt und dem Originalsignal zugemischt. Der Übertragungsweg in der Feder sorgt für die Zeitverzögerung des Signals.

In Verschaltung mit hochwertigen Treiberstufen und Aufholverstärkern für die Hallspirale ergibt sich ein besonders warm und natürlich klingender Hall, jenseits der sterilen Kälte vieler digitalen Hallsysteme.

handcrafted
Definition:

Bei einigen Marshall Vintage-Verstärkern geht die Orientierung am Vorbild so weit, dass sie sogar von Hand verdrahtet (engl. handwired) und ohne maschinelle Hilfe gefertigt (engl. handcrafted) werden. Maschineller Einsatz kommt lediglich in der Halbzeugfertigung in Frage, also beim Zuschneiden des Holzes für das Gehäuse und bei der Bauteilfertigung. Die Geräte selbst werden komplett von Hand montiert.

handverdrahtet

Bei einigen Marshall Vintage-Verstärkern geht die Orientierung am Vorbild so weit, dass sie sogar von Hand verdrahtet (engl. handwired) werden.

Eine solche Produktion ist personell und zeitlich extrem aufwändig, was sich in höheren Preisen bei diesen Modellen niederschlägt.

handwired
Definition:

Bei einigen Marshall Vintage-Verstärkern geht die Orientierung am Vorbild so weit, dass sie sogar von Hand verdrahtet (engl. handwired) werden.

Eine solche Produktion ist personell und zeitlich extrem aufwändig, was sich in höheren Preisen bei diesen Modellen niederschlägt.

Hardwarebypass
Definition:

Als Hardwarebypass (True Bypass) wird eine Bypass-Schaltung bezeichnet, die das Originalsignal vollkommen unbeeinflußt lässt.

Marshall-Effektpedale sind so ausgelegt, dass ihre Schaltung im Bypassbetrieb komplett aus dem Signalweg genommen ist, als ginge einfach ein Kabel von der Gitarre zum Amp. Ähnlich ist es bei Vintage-Amps für authentische Sounds unerlässlich, dass ein nachträglich integrierter Effektweg mittels eines True Bypass deaktiviert werden kann.

Hauptgainstufe
Definition:

Ein Instrumentalverstärker besteht nicht nur aus einer einzigen Verstärkungsstufe, sondern aus einer Vielzahl solcher Stufen, also einer Eingangsstufe, mehreren Aufholverstärkern, Treiberstufen etc.

Als Hauptgainstufe wird dabei diejenige Verstärkungsstufe bezeichnet, die den größten Verstärkungsfaktor hat. Damit hat diese Stufe einen extrem großen Einfluß auf den Grundsound des Verstärkers und sein Gainpotential.

Hauptparameter
Definition:

In der Verstärkertechnik bezeichnet der Begriff eine unter mehreren physikalischen Stellgrößen, die Auswirkung auf den Klang haben. Die entsprechenden Variablen sind dabei das Gain, die Lautstärke oder auch bestimmte Einstellungen an Gitarren, Klangregelung und Effektgeräten.

Die Wahl der veränderlichen Parameter (Variablen) und die Art, in der sie durch den Anwender verändert werden können, ist ein wesentlicher Teil des Ampdesigns. Je mehr Parameter an einem Verstärker veränderlich sind, desto flexibler ist das Gerät, umso wahrscheinlicher ist aber auch Fehlbedienung und ein Verlust der Dynamik im Sound.

Head
Definition:

Bei einem (Bass-)Topteil ist die Verstärkereinheit vom Lautsprechergehäuse getrennt. Diese Anordnung hat zwar den Nachteil, dass mindestens zwei Teile (Topteil und Box) transportiert werden müssen, es ergeben sich aber auch eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Es sind größere Boxenvolumina und Membranflächen möglich. Das verbessert die Tieftonwiedergabe erheblich.
  • Bei Röhrengeräten ist durch die getrennte Anordnung von Röhren und Lautsprechern gerade bei High-Gain Sounds die Gefahr von Rückkopplungen über die natürliche Mikrofonie der Röhren minimiert. Auch moderne Metalsounds können so mit hohem Schalldruck übertragen werden.
  • Nicht bei allen Combos lassen sich zusätzliche Boxen anschließen. Beim Topteil ist das Experimentieren mit anderen Cabinets fast immer unproblematisch - sofern die Belastbarkeit der Boxen und die Impedanzen berücksichtigt werden.
  • Ein Stack oder Halfstack braucht beim Bühneneinsatz nicht hochgestellt werden, sein Abstrahlungsbereich ist größer als beim Combo. Ein Combo „föhnt“ lediglich die Füße, ein angewinkelter Combo hat auch nur einen begrenzten Abstrahlwinkel und schränkt damit die Beweglichkeit auf der Bühne deutlich ein.
Headphone
Definition:

Headphone ist der englische Begriff für Kopfhörer, Phones ist die Kurzform. Gerade bei Gitarrenverstärkern für Einsteiger sind Anschlussbuchsen obligatorisch, schließlich ermöglichen sie lautloses Üben.

Die meisten Amps schalten beim Kopfhörerbetrieb den internen Lautsprecher ab. Bei Verstärkern mit integriertem Kopfhörerverstärker kann unabhängig von der Kopfhörerlautstärke die Ausgangslautstärke des Verstärkers geregelt werden.

Hi-Fi
Definition:

High Fidelity, kurz Hifi, bedeutet hohe Klangtreue und ist ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte. Ursprünglich wurden die Richtlinien in den 60er Jahren in der DIN 45500 festgelegt. Diese hat heute nur noch wenig Bedeutung, da die einst genormten Anforderungen keine technische Herausforderung mehr darstellen und andere Qualitätsmerkmale an Bedeutung gewinnen.

Für Gitarrenverstärker spielen die Hifi-Qualitätsansprüche überhaupt keine Rolle, denn satte Verzerrungen, wie Gitarristen sie schätzen, sind bei High Fidelity-Fans nicht erwünscht.

Marshall bezeichnet unabhängig davon mit dem Begriff Hifi-Delay einen besonders stabilen Echo-Effekt, der sich durch die glasklare Reproduktion des Input-Signals auszeichnet.

Hifi Delay
Definition:

High Fidelity, kurz Hifi, bedeutet hohe Klangtreue und ist ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte. Ursprünglich wurden die Richtlinien in den 60er Jahren in der DIN 45500 festgelegt. Diese hat heute nur noch wenig Bedeutung, da die einst genormten Anforderungen keine technische Herausforderung mehr darstellen und andere Qualitätsmerkmale an Bedeutung gewinnen.

Für Gitarrenverstärker spielen die Hifi-Qualitätsansprüche überhaupt keine Rolle, denn satte Verzerrungen, wie Gitarristen sie schätzen, sind bei High Fidelity-Fans nicht erwünscht.

Marshall bezeichnet unabhängig davon mit dem Begriff Hifi-Delay einen besonders stabilen Echo-Effekt, der sich durch die glasklare Reproduktion des Input-Signals auszeichnet.

High Fidelity
Definition:

High Fidelity, kurz Hifi, bedeutet hohe Klangtreue und ist ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte. Ursprünglich wurden die Richtlinien in den 60er Jahren in der DIN 45500 festgelegt. Diese hat heute nur noch wenig Bedeutung, da die einst genormten Anforderungen keine technische Herausforderung mehr darstellen und andere Qualitätsmerkmale an Bedeutung gewinnen.

Für Gitarrenverstärker spielen die Hifi-Qualitätsansprüche überhaupt keine Rolle, denn satte Verzerrungen, wie Gitarristen sie schätzen, sind bei High Fidelity-Fans nicht erwünscht.

Marshall bezeichnet unabhängig davon mit dem Begriff Hifi-Delay einen besonders stabilen Echo-Effekt, der sich durch die glasklare Reproduktion des Input-Signals auszeichnet.

Hochtonhorn
Definition:

Hochtonhörner sind spezielle Lautsprecher für die Wiedergabe der hohen Frequenzen. Neben Hifi- und PA-Anlagen werden sie auch bei Akustikcombos und Bassverstärkern verwendet. Hochtöner sind in der Regel elektrodynamische Lautsprecher, teilweise auch ferroelektrische Piezolautsprecher. Ein Hochtonhorn (engl. Tweeter) besteht aus einem Treiber (Antriebseinheit mit Schwingspule, Membran und Magnet) und dem daran montierten Horn, das die entstehenden Schallwellen bündelt und gerichtet den Schalldruckpegel erhöht.

Beim AS50D verbergen sich hinter dem Bespannstoff zwei 8“-Speaker und ein Hochtonhorn. In Akustikverstärkern haben Hochtöner die Aufgabe, das entscheidende Obertonspektrum für natürlichen Klang möglichst vollständig und originalgetreu zu übertragen.

#LIVEFORMUSIC