Lexikon

Octave
Definition:

Ein Octaver ist ein Effektgerät für E-Gitarre und E-Bass, das dem gespielten Ton einen weiteren Ton eine oder mehrere Oktaven darüber oder darunter hinzufügt. Einer der Ersten, der den Octaver-Effekt populär machte, war der Marshall-Player Jimi Hendrix – zu hören u.a. bei „Purple Haze“ und „Fire“.

Octaver
Definition:

Ein Octaver ist ein Effektgerät für E-Gitarre und E-Bass, das dem gespielten Ton einen weiteren Ton eine oder mehrere Oktaven darüber oder darunter hinzufügt. Einer der Ersten, der den Octaver-Effekt populär machte, war der Marshall-Player Jimi Hendrix – zu hören u.a. bei „Purple Haze“ und „Fire“.

OD
Definition:

Marshall gilt als der erste Hersteller, der die Verzerrung (engl: „distortion“) bewusst für die Soundgestaltung einsetzte.

Der englische Begriff „Overdrive“ steht für angezerrte und verzerrte Sounds. Sie werden manchmal auch als „Leadsounds“ bezeichnet, da sie im klassischen Rock‘n‘Roll fast ausschließlich für die Leadgitarre, also Soloparts, eingesetzt wurden. Für besonders stark verzerrte Klänge (bei Marshall oft mit „Overdrive 2“ bezeichnet) hat sich der Begriff „Lead“ etabliert. Einige Marshall-Modelle verfügen explizit über einen Leadkanal.

Die typischen Overdrive-Sounds wurden durch Übersteuerung von Röhren erreicht, indem etwa die Eingangsröhren ein sehr starkes Signal von der Gitarre, z.B. mittels Booster, bekommen. Solche Sounds sind heute auch mit anderen Technologien (Transistoren, Digitaltechnik) recht authentisch reproduzierbar.

Bei Marshall wird für die Kanalbezeichnung der verzerrten Kanäle der Begriff Overdrive (OD) bevorzugt, da dieser neutraler ist als „Lead“ oder „Crunch“. Dabei steht „OD1“ meist für den Kanal mit weniger Gain (Crunch) und „OD2“ für den Kanal mit mehr Gain (Lead).
Verzerrung ist nicht gleich Verzerrung - der Charakter der Übersteuerung spielt eine entscheidende Rolle für das Soundgefüge! Bei Marshall gleicht die Art der Verzerrung eher einer Klangkomposition: Welche Frequenzbereiche bei welcher Anschlagsstärke wie stark übersteuert werden, die Auswirkungen auf die Kompression und das Obertonverhalten, die Betonung einzelner Peaks und viele weitere Faktoren gehen in das Sounddesign mit ein. Die genauen Zutaten des Marshall-Sounds werden deshalb fast so streng gehütet wie das berühmte „Coca Cola“-Rezept.

OSB
Definition:

Grobspanplatten, auch OSB-Platten (für englisch: oriented strand board – Platte aus ausgerichteten Spänen) sind Mehrschichtplatten, die aus langen, schlanken Spänen  (strands) hergestellt werden. Ihre Biegefestigkeit ist durch die langen und schlanken Späne höher als bei normalen Spanplatten. Aufgrund des hohen Kleberanteils weist die OSB-Platte einen hohen Dampfdiffusionswiderstand auf.

Marshall verwendet für einige Combos und Cabinets wasserfest verleimte, hochfeste OSB Platten mit ausgesucht hoher Rohdichte. Dieser Werkstoff hat sich insbesondere für Basscombos und Cabinets bewährt, da die hohe Biegefestigkeit bei großen Platten für gute Stabilität sorgt und gleichzeitig die Spanstruktur eine unerwünschte, tieffrequente Körperschallausbreitung, wie sie z. B. bei Birkensperrholzplatten auftreten kann, effektiv unterbindet.

Out
Definition:

Mit „Out“ wird ein Ausgang am Amp bezeichnet, z.B. der Lautsprecherausgang. Andere Ausgänge sind z.B. die Sends von Effektwegen, DI-Outputs zum Mischpultanschluss, Kopfhörerausgänge, Lineouts und Tuner-Outputs zum Anschluß von Stimmgeräten.

Technisch ist es zudem möglich, an einem Anschluß eine Input- und eine Output-Funktion zu kombinieren, dann steht jeweils eine dieser Funktionen zur Verfügung.

Beim Anschluß eines anderen Gerätes an einem Output ist neben der Impedanzanpassung immer auch der ausgegebene Signalpegel und die Eingangsempfindlichkeit des externen Gerätes zu beachten.

Output
Definition:

Mit „Out“ wird ein Ausgang am Amp bezeichnet, z.B. der Lautsprecherausgang. Andere Ausgänge sind z.B. die Sends von Effektwegen, DI-Outputs zum Mischpultanschluss, Kopfhörerausgänge, Lineouts und Tuner-Outputs zum Anschluß von Stimmgeräten.

Technisch ist es zudem möglich, an einem Anschluß eine Input- und eine Output-Funktion zu kombinieren, dann steht jeweils eine dieser Funktionen zur Verfügung.

Beim Anschluß eines anderen Gerätes an einem Output ist neben der Impedanzanpassung immer auch der ausgegebene Signalpegel und die Eingangsempfindlichkeit des externen Gerätes zu beachten.

Outputbuchse
Definition:

Mit „Out“ wird ein Ausgang am Amp bezeichnet, z.B. der Lautsprecherausgang. Andere Ausgänge sind z.B. die Sends von Effektwegen, DI-Outputs zum Mischpultanschluss, Kopfhörerausgänge, Lineouts und Tuner-Outputs zum Anschluß von Stimmgeräten.

Technisch ist es zudem möglich, an einem Anschluß eine Input- und eine Output-Funktion zu kombinieren, dann steht jeweils eine dieser Funktionen zur Verfügung.

Beim Anschluß eines anderen Gerätes an einem Output ist neben der Impedanzanpassung immer auch der ausgegebene Signalpegel und die Eingangsempfindlichkeit des externen Gerätes zu beachten.

Overdrive
Definition:

Marshall gilt als der erste Hersteller, der die Verzerrung (engl: „distortion“) bewusst für die Soundgestaltung einsetzte.

Der englische Begriff „Overdrive“ steht für angezerrte und verzerrte Sounds. Sie werden manchmal auch als „Leadsounds“ bezeichnet, da sie im klassischen Rock‘n‘Roll fast ausschließlich für die Leadgitarre, also Soloparts, eingesetzt wurden. Für besonders stark verzerrte Klänge (bei Marshall oft mit „Overdrive 2“ bezeichnet) hat sich der Begriff „Lead“ etabliert. Einige Marshall-Modelle verfügen explizit über einen Leadkanal.

Die typischen Overdrive-Sounds wurden durch Übersteuerung von Röhren erreicht, indem etwa die Eingangsröhren ein sehr starkes Signal von der Gitarre, z.B. mittels Booster, bekommen. Solche Sounds sind heute auch mit anderen Technologien (Transistoren, Digitaltechnik) recht authentisch reproduzierbar.

Bei Marshall wird für die Kanalbezeichnung der verzerrten Kanäle der Begriff Overdrive (OD) bevorzugt, da dieser neutraler ist als „Lead“ oder „Crunch“. Dabei steht „OD1“ meist für den Kanal mit weniger Gain (Crunch) und „OD2“ für den Kanal mit mehr Gain (Lead).
Verzerrung ist nicht gleich Verzerrung - der Charakter der Übersteuerung spielt eine entscheidende Rolle für das Soundgefüge! Bei Marshall gleicht die Art der Verzerrung eher einer Klangkomposition: Welche Frequenzbereiche bei welcher Anschlagsstärke wie stark übersteuert werden, die Auswirkungen auf die Kompression und das Obertonverhalten, die Betonung einzelner Peaks und viele weitere Faktoren gehen in das Sounddesign mit ein. Die genauen Zutaten des Marshall-Sounds werden deshalb fast so streng gehütet wie das berühmte „Coca Cola“-Rezept.

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