Lexikon

Tap-Funktion
Definition:

Ein nützliches Feature welches insbesondere für Delays zum Einsatz kommt. Über einen (internen bzw. extern angeschlossenen) Taster kann damit z. B. die Verzögerungszeit des Echos einprogrammiert werden, um z. B. mit dem Delay genau dem Rhytmus des gerade gespielten Stückes zu folgen.

Somit braucht sich der Anwender durch Zuhilfenahme dieser Funktion nicht darauf zu verlassen, dass das Tempo des Stückes genau zu dem voreingestellten bzw. vorher programmierten Effekt passt, sondern kann selbst während der Live-Performance die gewünschte Delayzeit vom Publikum unbemerkt verändern.

Tape Echo
Definition:

Bei einem Bandecho oder Tape-Echo wurde das Eingangssignal auf Magnetband aufgezeichnet, um es zeitverzögert mit dem Originalsignal zu mischen und so den Echoeffekt zu erzeugen.

Die Bandgeschwindigkeit und bei einigen Geräten auch die Entfernung des Tonlesekopfes zum Schreibkopf bestimmte dabei die Verzögerungszeit. Aus dem verwendeten System ergaben sich dann auch die besonderen Eigenheiten des Effektes, z.B. eine starke Signalkompression, eine Bedämfung (vor allem der Höhen), sogar Schleifgeräusche und ein „Eiern“ durch unruhigen Motorlauf.

Aber gerade deshalb werden die Tape-Echos heute noch von vielen Studio-Freaks für schöne alte Retrosounds geschätzt.

Taster
Definition:

Bei schaltenden Bedienelementen (engl. switch) unterscheidet man zwischen Schaltern (engl. latched switch) und Tastern (engl. unlatched switch).

Schalter sind typische „An/Aus-Schalter“, die zwei Schaltpositionen für diese beiden Betriebszustände haben. Mögliche Formen sind Druckschalter, Wippschalter, Kippschalter und Drehschalter.

Taster schalten nur während der Betätigung in den aktivierten Schaltzustand. In der Regel werden Drucktaster eingesetzt. Taster werden eingesetzt, um das Timing für bestimmte Effekte einzugeben (Tap-Funktion) oder in Verbindung mit einer Schaltlogik den Kanal zu wählen. Diese Schaltlogik kann im Verstärker oder im Fußschalter integriert sein.

Tonabnehmerkopplung
Definition:

Gemeint ist hier das Feedback, welches elektromagnetische Tonabnehmer erzeugen können - im Gegensatz zur Piezokopplung.

Das Signal des Verstärkers wird dabei vom Tonabnehmer der Gitarre aufgefangen - es entsteht ein hochfrequentes Pfeifen, selbst wenn die Saiten abgedämft werden.

Abhilfe:

  • Die Mikrofonie des Tonabnehmers verringern (z. B. durch Vegiessen mit Kunstharz oder Wachs)
  • ggF. Metallschutzkappe vom Tonabnehmer entfernen oder fester mit diesem verbinden
  • notfalls den Pickup tauschen. Doch selbst bei den besten Pickups kann die Tonabnehmerkopplung auftauchen, wenn mehrere verzerrende Geräte (z. B. mehrere Vorstufen) in Reihe geschaltet werden. z. B. sollten mehrere Verzerrer niemals gleichzeitig verwendet werden.
  • Eine bessere Position (und mögl. größere Entfernung) zum Verstärker einnehmen
  • GgF. das Gain und / oder die Lautstärke reduzieren.
Top
Definition:

Bei einem (Bass-)Topteil ist die Verstärkereinheit vom Lautsprechergehäuse getrennt. Diese Anordnung hat zwar den Nachteil, dass mindestens zwei Teile (Topteil und Box) transportiert werden müssen, es ergeben sich aber auch eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Es sind größere Boxenvolumina und Membranflächen möglich. Das verbessert die Tieftonwiedergabe erheblich.
  • Bei Röhrengeräten ist durch die getrennte Anordnung von Röhren und Lautsprechern gerade bei High-Gain Sounds die Gefahr von Rückkopplungen über die natürliche Mikrofonie der Röhren minimiert. Auch moderne Metalsounds können so mit hohem Schalldruck übertragen werden.
  • Nicht bei allen Combos lassen sich zusätzliche Boxen anschließen. Beim Topteil ist das Experimentieren mit anderen Cabinets fast immer unproblematisch - sofern die Belastbarkeit der Boxen und die Impedanzen berücksichtigt werden.
  • Ein Stack oder Halfstack braucht beim Bühneneinsatz nicht hochgestellt werden, sein Abstrahlungsbereich ist größer als beim Combo. Ein Combo „föhnt“ lediglich die Füße, ein angewinkelter Combo hat auch nur einen begrenzten Abstrahlwinkel und schränkt damit die Beweglichkeit auf der Bühne deutlich ein.
Topteil
Definition:

Bei einem (Bass-)Topteil ist die Verstärkereinheit vom Lautsprechergehäuse getrennt. Diese Anordnung hat zwar den Nachteil, dass mindestens zwei Teile (Topteil und Box) transportiert werden müssen, es ergeben sich aber auch eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Es sind größere Boxenvolumina und Membranflächen möglich. Das verbessert die Tieftonwiedergabe erheblich.
  • Bei Röhrengeräten ist durch die getrennte Anordnung von Röhren und Lautsprechern gerade bei High-Gain Sounds die Gefahr von Rückkopplungen über die natürliche Mikrofonie der Röhren minimiert. Auch moderne Metalsounds können so mit hohem Schalldruck übertragen werden.
  • Nicht bei allen Combos lassen sich zusätzliche Boxen anschließen. Beim Topteil ist das Experimentieren mit anderen Cabinets fast immer unproblematisch - sofern die Belastbarkeit der Boxen und die Impedanzen berücksichtigt werden.
  • Ein Stack oder Halfstack braucht beim Bühneneinsatz nicht hochgestellt werden, sein Abstrahlungsbereich ist größer als beim Combo. Ein Combo „föhnt“ lediglich die Füße, ein angewinkelter Combo hat auch nur einen begrenzten Abstrahlwinkel und schränkt damit die Beweglichkeit auf der Bühne deutlich ein.
Trafo
Definition:

Ein Transformator, kurz Trafo, ist ein Bauelement in der Elektrotechnik, das aus zwei oder mehr Spulen auf einem Eisenkern besteht. Sie dienen zur Spannungsanpassung, Impedanzanpassung und galvanischen Trennung von Signalen dienen. Die an der Primärwicklung (Eingangswicklung) angelegte Wechselspannung kann in der Sekundärwicklung (Ausgangswicklung) erhöht oder verringert werden. Netztransformatoren dienen der Energieübertragung vom Stromnetz. Bei Röhrenverstärkern stellen sie dank mehrerer Sekundärwickelungen meist mehrere Spannungen gleichzeitig bereit: die hochtansformierte Anodenspannung für die Röhren und die kleinere Betriebsspannung eines Verstärkers, sowie Schalt- und Versorgungsspannungen für Effektprozessoren. Verschiedene Primärwickelungen eines Netzttrafos ermöglichen den Betrieb des Gerätes an unterschiedlichen Netzspannungen (230V für Europa und 115V für die USA).

Bei den sogenannten Übertragern handelt es sich um Transformatoren, die der Signalübertragung dienen, dazu gehören die Ausgangsübertrager von Röhrenverstärkern oder die Trenntrafos in DI-Boxen.

Transformator
Definition:

Ein Transformator, kurz Trafo, ist ein Bauelement in der Elektrotechnik, das aus zwei oder mehr Spulen auf einem Eisenkern besteht. Sie dienen zur Spannungsanpassung, Impedanzanpassung und galvanischen Trennung von Signalen dienen. Die an der Primärwicklung (Eingangswicklung) angelegte Wechselspannung kann in der Sekundärwicklung (Ausgangswicklung) erhöht oder verringert werden. Netztransformatoren dienen der Energieübertragung vom Stromnetz. Bei Röhrenverstärkern stellen sie dank mehrerer Sekundärwickelungen meist mehrere Spannungen gleichzeitig bereit: die hochtansformierte Anodenspannung für die Röhren und die kleinere Betriebsspannung eines Verstärkers, sowie Schalt- und Versorgungsspannungen für Effektprozessoren. Verschiedene Primärwickelungen eines Netzttrafos ermöglichen den Betrieb des Gerätes an unterschiedlichen Netzspannungen (230V für Europa und 115V für die USA).

Bei den sogenannten Übertragern handelt es sich um Transformatoren, die der Signalübertragung dienen, dazu gehören die Ausgangsübertrager von Röhrenverstärkern oder die Trenntrafos in DI-Boxen.

Trem
Definition:

Das Tremolo, Kurzform: "Trem" ist ein Klangeffekt, der auf einer periodischen Modulation der Amplitude beruht - der Ton wird dabei also rhytmisch lauter und leiser.  Schon die ersten Marshall Modelle waren mit einem entsprechenden (damals natürlich ganz auf Röhrentechnik basierenden) Schaltkreis ausgestattet - das Tremolo gilt seitdem als einer der klassischen Effekte bei Gitarrenverstärkern und E-Pianos.

Der Begriff Tremolo wird fälschlicherweise auch häufig für das Vibrato System an der E-Gitarre (Trem Bar) benutzt - welches natürlich nicht etwa eine Lautstärkemodulation, sondern eine Veränderung der Tonhöhe bewirkt.

True Bypass
Definition:

Als Hardwarebypass (True Bypass) wird eine Bypass-Schaltung bezeichnet, die das Originalsignal vollkommen unbeeinflußt lässt.

Marshall-Effektpedale sind so ausgelegt, dass ihre Schaltung im Bypassbetrieb komplett aus dem Signalweg genommen ist, als ginge einfach ein Kabel von der Gitarre zum Amp. Ähnlich ist es bei Vintage-Amps für authentische Sounds unerlässlich, dass ein nachträglich integrierter Effektweg mittels eines True Bypass deaktiviert werden kann.

Tuner
Definition:

Mit "Tuner" wird ein Stimmgerät bezeichnet, mit welchem die Grundstimmung von Instrumenten überprüft bzw. korrigiert werden kann. Optische Anzeigen für das korrekte Einstellen des Instrumentes machen dabei das Stimmen ganz bequem.

Und es ist keineswegs eine "Schande" ein Stimmgerät zu benutzen, denn die nützlichen Helferlein sind exakt, schnell und arbeiten bei Bedarf völlig lautlos - stören also auch nicht den Ablauf eines Gigs. Gerade auch zum Einstellen der Oktavreinheit haben sich die exakt arbeitenden Tuner in der Praxis bewährt.

Twang
Definition:

Gemeint sind die typischen USA-Gitarrensounds der 50er und 60er Jahre, welche damals mit dem 4x10" Combomodell eines amerikanischen Herstellers, dessen Namen wir aus markenrechtlichen Gründen an dieser Stelle leider nicht verwenden dürfen, und den bekannten Gitarren der gleichen Marke erzeugt wurden.

Tweeter
Definition:

Hochtonhörner sind spezielle Lautsprecher für die Wiedergabe der hohen Frequenzen. Neben Hifi- und PA-Anlagen werden sie auch bei Akustikcombos und Bassverstärkern verwendet. Hochtöner sind in der Regel elektrodynamische Lautsprecher, teilweise auch ferroelektrische Piezolautsprecher. Ein Hochtonhorn (engl. Tweeter) besteht aus einem Treiber (Antriebseinheit mit Schwingspule, Membran und Magnet) und dem daran montierten Horn, das die entstehenden Schallwellen bündelt und gerichtet den Schalldruckpegel erhöht.

Beim AS50D verbergen sich hinter dem Bespannstoff zwei 8“-Speaker und ein Hochtonhorn. In Akustikverstärkern haben Hochtöner die Aufgabe, das entscheidende Obertonspektrum für natürlichen Klang möglichst vollständig und originalgetreu zu übertragen.

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