Lexikon

Effekte
Definition:

„FX“ ist eine gängige Abkürzung für das englische Wort „effects“ (Effekte). Mit „DFX“ sind Digitaleffekte gemeint.

Einige gängige Effekttypen sind Reverb, Chorus, Delay, Flanger, Phaser, Kompressor, Wahwah. Diese grundlegenden Effekttypen gibt es in zahlreichen Abwandlungen, teilweise auch in stereo ausgeführt.

Komprimierende Effekte werden meist vor den Verstärker geschaltet, modulierende und zeitverzögernde Effekte werden vorzugsweise im Effektweg des Amps betrieben. Viele Verstärker sind heute bereits mit einer eigenen Effektsektion ausgestattet.

Ein wichtiger Grundsatz bei der Verwendung von Effektgeräten: Qualität schlägt Quantität! Es besteht die Tendenz, dass man sich an ihnen „überhören“ kann, gerade bei extremen Einstellungen und starken Klangveränderungen. Gitarreneffekte guter Qualität zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei häufigem Einsatz noch Spaß machen und für das Ohr frisch klingen. Der saubere Frequenzgang eines einzelnen Effekts über die gesamte Bandbreite ist mehr wert als jeder zusätzliche Effekt.

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